bis: Sonntag, 26. April 2026 - 16:00
Dozenten:
Sören Heinbokel und Petra Corrado
Veranstaltungsort:
Puhlmanns Hof,
Beckenstrang 4,
46325 Borken
inkl. Skripte (vollfarbig, Fließtext) & alle benötigen Materialien an beiden Kurstag, Getränke & Gebäck, Eintrag in die Therapeutenliste und deutschsprachiges Teilnahmezertifikat, Autoaufkleber.
Weitere Informationen
- Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 6 Personen. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.
- Bitte achten Sie für die praktischen Teile auf eine der Witterung angepasste, WARME Kleidung, außerdem sind Sicherheitsschuhe verpflichtend zu tragen.
- Der Kurs ist ausschließlich für erweiterte Fachkreise und Therapeuten konzipiert, Grundkenntnisse in Anatomie und Physiologie des Pferdes werden zwingend vorausgesetzt. Darüber hinaus werden Humantherapeuten, Humanmediziner und ähnliche Fachgruppen ebenfalls gerne zugelassen. Sollten Sie sich unsicher sein, ob eine Teilnahme für Sie möglich ist, treten Sie gerne mit uns in Kontakt.
- Als Mittagsverpflegung kann vor Ort ein angeschlossenes Restaurant besucht werden oder Sie versorgen sich fußläufig bei den Bäckern und Supermärkten.
- Kostenfrei stehen, wie bei allen unseren Kursen, warme & kalte Getränke sowie eine Auswahl an Süßwaren und Keksen zur Verfügung.
Kursinhalt
Diese zweitägige Fortbildung vermittelt fundierte Kenntnisse zum flexiblen Pferdetaping und verbindet theoretische Grundlagen mit einem hohen Praxisanteil.
Am ersten Kurstag (Samstag) erhalten Sie eine Einführung in die Methodik und mögliche Wirkmechanismen des flexiblen Tiertapings. Ein ausführlicher Block zur Materialkunde vermittelt praxisrelevante Hinweise zur Auswahl und Anwendung geeigneter Tapes auf dem Pferdefell. Der sichere Umgang mit dem Material wird auf Wunsch auch in einem kurzen Praxisblock im Selbstversuch erlernt.
Im anschließenden Praxisteil tapen Sie direkt am Pferd und üben grundlegende Anlagen bei Muskel- und Sehnenproblematiken, unter anderem bei Spat und an der Kruppenmuskulatur, bei Narben, Schwellungen der Gliedmaße sowie das Lymphtaping.
Alle Anlagen werden von den Teilnehmenden unter fachlicher Anleitung selbst durchgeführt. Ergänzend werden Aspekte einer möglichen Doping-Problematik sowie Hinweise zur wirtschaftlichen Umsetzung der Tapeanlagen im Praxisalltag thematisiert.
Der zweite Kurstag (Sonntag) dient der Vertiefung und Festigung der Grundtechniken sowie deren Anwendung bei komplexeren Indikationen. Mit einem Praxisanteil von rund 80 % werden unter anderem Anlagebeispiele zur Patella, bei Fessel- und Sehnenproblematiken sowie ergänzende Korrekturtechniken und der Einsatz von Gitterpflastern erarbeitet.
Seit 2026 wird der zweite Kurstag in inhaltlich überarbeiteter Form angeboten und um eine erweiterte Ideenwerkstatt zum Thema „Atmung“ ergänzt. In diesem Rahmen werden Tapeanlagen zur Unterstützung der Atmung, bei Allergien und im Sport entwickelt und die unterschiedlichen Grundtechniken mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen klar voneinander abgegrenzt. Das aktualisierte Skript (2026) enthält zudem wissenschaftliche Begleitmaterialien sowie Anlagebeispiele aus der Abschlussarbeit (2021) unserer Studierenden Josephine Lange.
Beide Kurstage zeichnen sich durch einen hohen Praxisanteil, das Lernen in kleinen Gruppen (je nach Kursort max. 10-12 Teilnehmende) sowie die Betreuung durch in der Regel ein bis zwei Dozierende aus. Die Fortbildung bietet Raum für interdisziplinären Austausch und die Besprechung eigener Fragestellungen und Fallbeispiele.
Die Fortbildung bietet durch die unterschiedlichen Fachqualifikationen der Dozenten und Teilnehmer zudem ein Forum für einen interdisziplinären Austausch und die Erarbeitung neuer Therapieideen zur ganzheitlichen Behandlung von Pferd und Reiter. Nach Rücksprache können auch Teilnehmende mit einer Humantaping-Fortbildung bei Maia-Medical zugelassen werden.
Nützliche Entscheidungshilfen und allgemeine Informationen:
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